Gegenwind Nutscheid

Die Nutscheid nach dem großen Borkenkäferbefall am Holzplatz an der K55
Es ist ein Rückzugsort für erholungssuchende Menschen aus Nah und Fern und mit dem Natursteig Sieg verbunden. Die dort wildlebenden Arten brauchen unseren Schutz.
Die letzten Wunden nach dem großen Borkenkäferbefall verheilen, die Bagger dürfen den neuen Kalamitätswald, den Wald der Zukunft nicht mehr zerstören.
Es gilt jetzt, unsere schöne Heimat mit seinen Tälern am Rande des bergischen Landes und des Westerwaldes zu erhalten und vor den finanziellen Interessen einiger weniger Personen zu schützen.

So könnte es in der Nutscheid bald aussehen, und das ist erst der Anfang, ähnlich wie in der Eifel und dem Westerwald
Bericht im Ksta vom 8.8.2026: Naturschutzverbände in Rhein-Sieg sehen Nutscheid durch Windkraftgebiete gefährdet
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und der Energieversorger Iberdrola Renovables Deutschland GmbH planen zusammen die Errichtung von Windenergieanlagen auf landeseigenen Waldflächen in der Nutscheid.
Erneut haben sich die drei Naturschutzverbände BUND, Nabu und Rheinisch-Bergischer Naturschutzverein (RBN) aus dem Kreis aus Sorge um die Waldgebiete in der Nutscheid an die Kölner Bezirksregierung gewandt. Sie sehen mehrere schutzwürdige Gebiete durch geplante Windkraftanlagen gefährdet, wie sie jetzt auch im Teilplan Erneuerbare Energien mit seinen Windenergiegebieten im neuen Regionalplan vorgesehen sind.
Dabei beziehen sich die Verbände vor allem auf den Schutz eines Hang-Quellmoores bei Ruppichteroth-Ifang. Dieses Gebiet, das laut Umweltexperte Heinz Schumacher vom Ruppichterother Ortsverband des RBN in seiner Art einzigartig im gesamten Kreis ist, wollen sie deshalb unter Naturschutz gestellt wissen. Die Bezirksregierung betonte allerdings auf Anfrage dieser Zeitung, dass im Regionalplan Windenergiegebiete auch in Naturschutzgebieten festgesetzt werden könnten.
Naturschutzfachliche Festsetzungen wären nur insoweit möglich, wie sie der Umsetzung des Regionalplans nicht entgegenstünden. Der Regionalrat Köln habe in der Nutscheid von dem ihm eingeräumten Spielraum Gebrauch gemacht, Windenergieflächen auch in geschützten Gebieten festzusetzen.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger, Autor: Harald Röhrig
Das EEG bleibt für Windanlagen seit 1991 nun bis mindestens 2046/2050 bestehen, also 60 Jahre Subventionen im Billionenbereich. Dagegen war die Kohlesubventionierung peanuts.
Spanischer Energieversorger will Riesenwindräder in Windeck und Ruppichteroth bauen
Quelle: Ksta v. 13.05.2026


Kabelmetall und das neue Tourismusbüro in Schladern. Das darf nicht vergeblich gewesen sein. Die Aufstockgemeinden sind auf diese Gelder angewiesen. Erholungssuchende, Biker, Wanderer aus der Umgebung und den Ballungsgebieten der Städten wollen mit ihren Kindern und Familien die Ruhe in der unberührten Natur der Nutscheid geniessen.





Auszug aus dem Regionalplan NRW 2024 der Bezirksregierung, die gestrichelten Flächen sind die neuen Windkraftpotenzialflächen in Windeck und Ruppichteroth. Die Linie zeigt die K55 zwischen dem Sieg- und Bröltal.

Nach aktuellen Berichten vom 25.01.2024 vom Verein VLAB - Verein für Landschaftspflege, Artenschutz & Biodiversität e.V. wurden auf Wunsch vom Habeckschen Wirtschaftsministerium aus dem Katalog der beim Bau von Windrädern zu prüfenden Tierarten gestrichen. Ihr Vorkommen hat bei der Genehmigung von Windkraftanlagen keinerlei Bedeutung , d.H. es darf jetzt in noch größerem Umfang geschreddert werden.
Diese Aussagen führen uns nicht in die Zukunft, sie werfen uns in die Zeiten der Artenselektion durch den Menschen zurück in die Vergangenheit, denn zuerst sterben die Insekten, danach die Vögel und dann der Mensch, wie bereits andere Länder in der Vergangenheit schmerzlich feststellen mußten. In neuesten Anpassungen werden Populationszahlen für die Arten herangezogen, was auch Einflüße auf Naturschutzgebiete bedeuten kann. Nach dem Motto, bleibt noch ein Paar übrig, ist die Population nicht bedroht, es darf geschreddert werden.
Die neueren Alternativen zur Energiegewinnung wurden von der Ideologie geblockt, um jetzt ohne Rücksicht auf die Natur und den Artenschutz die nichtnachhaltige und energieunsichere Windkraft weiter auszubauen, ohne Augenmaß und ohne bessere Standortwahl.
er gilt als Charaktervogel Deutschlands – schließlich brütet über die Hälfte des weltweiten Bestands in der Bundesrepublik. Besonders der Rhein-Sieg-Kreis zählt zu den am dichtesten vom Rotmilan besiedelten Regionen des Landes.
Unsere Region trägt daher eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Greifvogelart (Brune et al. 2017).
Bereits im Jahr 2005 wurde eine erste kreisweite Erfassung durchgeführt, die 2015 wiederholt wurde. Dabei bestätigte sich die besondere Bedeutung des Rhein-Sieg-Kreises für den Bestand des Rotmilans (Brune et al. 2017). Damals wurde beschlossen, die Untersuchung alle zehn Jahre zu wiederholen – nun ist es wieder so weit!

Trotz dieser nur in Aussicht gestellten finanziellen Vorteile muß dieses Vorhaben zum Bau des Windparks in der Nutscheid inmitten der unberührten Biotope sowie den Natur- und Landschaftsschutzgebieten gestoppt werden, wie aus den folgenden Beiträgen zu ersehen ist. Die Nutscheid ist ein letztes großes zusammenhängendes und geschütztes Waldgebiet in NRW, das vor den finanziellen Zielen einiger weniger Personen geschützt werden muss. Es ist ein Rückzugsort für erholungssuchende Menschen aus Nah und Fern, und mit dem Natursteig Sieg verbunden. Die dort wildlebenden Arten brauchen unseren Schutz.
Dazu sind alle Bürger in Windeck aufgerufen, gemeinsam mit den Umweltverbänden, und den Natur- und Landschaftsschutzvereinen.

Quelle Bzreg Köln. Schützenswerte Biotope und Naturschutzgebiete in der Nutscheid (grün eingezeichnet).

Blick in die Nutscheid, kaum sind die ersten schweren Narben verschwunden, geht es direkt von Menschenhand weiter, Natur und Artenschutz zählen nicht mehr.

Blick in die Nutscheid, langsam erholt sich die Natur vom Borkenkäferbefall aus dem Jahr 2018.
So sieht es jetzt in der Nutscheid aus - eine Blütenpracht und ein Insektenparadies im Jahr 2023, aber damit soll bald Schluß sein

So könnte es in der Nutscheid aussehen, wenn die Bagger kommen, und das an 7-11 Stellen des geplanten Windparks

Und am Schluß sind es vielleicht 7 - 15 oder mehr solcher mindestens ca. 260 m hohen Anlagen (Anm: der Kölner Dom misst 157 m) mit Sound und Langschatten, es beginnt ein großes Artensterben um die großen Natur- und Landschaftsschutzgebiete der Nutscheid.
Fotogalerie wie es 2025 in Sundern aussieht wenn die Bagger kommen




Quelle: Dr. Mock
Die Grünen von Windeck mit der gesponserten Klimainitiative wollen viele dieser Industrieanlagen im Naherholungsgebiet der Nutscheid installieren lassen ohne Rücksichtnahme auf betroffene Bürger und die Natur mit ihren Arten ein. Oder geht es unter dem gesponserten Motto Klimaschutz nur um eine Gewinnmaximierung für einen Betreiber und Investor?
Die betroffenen Opfer der Windkraft werden oft verhöhnt und in die blaue Ecke gestellt. Dabei setzen sie sich mit großen Arrangement unter Einsatz von ihrer persönlichen Zeit und ihren privaten Finanzen für den Erhalt unserer Heimat, der Natur und den Arten ein.
Die Befürworter der Windkraft mit den Windlobbysten und Behörden leisten sich die teuersten Anwaltskanzleien unseres Landes, zusätzlich zu den dutzenden behördlichen internen Juristenstäben sowie den gesponserten Geldern der Investoren und Betreibern mit ihren eigenen Anwälten und Juristen. In einigen Fällen werden berufliche Anstellungen in wichtigen Behördenpositionen genutzt, um mit Insiderwissen die Windkraft auf privater Ebene voranzutreiben, um vielleicht daraus Nutzen oder Vorteile zu ziehen.
Den Bürgern verbleibt nur noch ein Verbandsklagerecht mit wenig Aussicht auf Erfolg, da die betreffenden Verbände personell überlastet sind und keine neuen Fälle mehr annehmen.
Sie sind auf sich alleine gestellt. Sie müssen sich ihre Informationen mühsam und zeitraubend erarbeiten. Sie müssen wissenschaftliche Begründungen und Beweise suchen, auch im versteckten Behördendschungel. Sie müssen teure und seltene Messgeräte kaufen, um u.a. den Infraschall nachweisen zu können, der von den Behörden mit überholten Vorgaben und weniger geeigneten Messgeräten und Methoden dargestellt wird. Auch um Umweltbelastungen und Trinkgewässerverunreinigungen durch Windkraft beweisen zu können, bedarf es gewaltiger Kraftanstrengungen und Kosten seitens der Bürger. Hoffentlich werden sich diese Anstrengungen bald gelohnt haben, wenn die Wahrheit ans Licht kommt, im Sinne der Geschädigten und Opfer.
Denn alles geht nur um den großen garantierten Profit, für eine kleine meist unter 500 Personen Klientel von Großgrundbesitzern, die kassieren immer, ob Wind weht oder nicht.
Ein Windrad von ca. 5 Mio. Euro ist bereits nach 5 Jahren bezahlt, danach kann diese Summe als Gewinn noch weitere 15 Jahre kassiert werden. Der deutsche Michel bezahlt diesen Wahnsinn mit den höchsten Strompreisen, zusätzlich zur CO2 Bepreisung für die Finanzierung der Windkraft, zusätzlich zu den 100 Milliarden Euro für den EEG Fond aus dem Wahlverliererdeal, zusätzlich ca. 30 Milliarden Euro jährlich für die negativen Strompreise der Erneuerbaren in den Spitzenzeiten, die nicht gespeichert werden können, weder technisch noch finanziell.


Bienensterben durch Windkraftanlagen
Bienen, die Opfer von Windkraftanlagen sind.
Textauszug :
Quelle:
Tropen Balsaholz in Windkraftflügeln

Foto: WWF
Für ein ganzes Windrad benötigt man etwa 150 Bäume an Tropenholz, wenn auch nach Schätzungen in jdem 3. Windrad. Ca. 30.000 Anlagen sollen in Deutschland neu gebaut werden, in NRW ca. 1.000, vielleicht alle 20 Jahre werden wieder neue Bäume benötigt und abgehotzt im Tropenwald.
Stellungnahme-Lebensqualität-Post-Bzreg
Vorname Name Ort Datum
Bezirksregierung Köln
Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk
Dezernat 32
50606 Köln
Fax:0221-147-2905
Öff. Teilplan EE
Stellungnahme/Einspruch zum Teilplan Erneuerbare Energien Reg.-Bez. Köln für die Windkraftenergieanlagen im Bereich Windeck und Ruppichteroth:
WDB_02, RUP_WDB_WIN_01, RUP_WIN_01
Kein Internet
Um später mein Klagerecht ausüben zu können, lege ich hiermit meinen Einspruch gegen den Entwurf des oben genannten Teilplans ein.
Begründung:
Ich als Bürger der Gemeinde Windeck werde aus den folgenden Gründen durch die geplanten Windkraftanlagen in den oben genannten Gebieten stark betroffen und meine Lebensqualität herabgesetzt.
Ich lebe mit meiner Familie seit Generationen in eigenen Immobilien im schönen Windecker Ländchen, mit seinem letzten Kleinod der Nutscheid, mit seinen zusammenhängenden Waldgebieten, innerhalb der großen Naturschutzgebiete, Biotope und Quellgebieten vieler Bäche, die auch für die Wasserversorgung meines Ortes genutzt werden.
Es könnte gravierende Einschnitte in die Gesundheit für mich, meine Familie und viele meiner Freunde, Nachbarn und Bürger bedeuten, die auch nach Windeck gezogen sind, um Ruhe und Erholung im ländlichen Bereich zu finden.
Die Lebensplanung und unser Ziel in freier, unberührter, sauberer Natur mit vielen Arten leben zu können ist durch dirse Industrieanlagen nicht mehr ohne große gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schall, Schatten, Umweltverunreinigungen gewährleistet. Meine Freizeitaktivitäten werden durch diese sehr stark eingeschränkt. Wanderungen und Bikertouren in ruhiger Umgebung sind hierdurch nicht mehr möglich.
Es entstehen finanzielle Einbußen und Nachteile durch in der Folge zurückgehenden und damit fehlenden Tourismus. Dies wird sich auch auf den sozialen Bereich auswirken.
Entsprechende Gutachten aus anderen Landesteilen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen liegen vor.
Alles zusammen bedeutet einen hohen Verlust an Lebensqualität mit finanziellen Einbußen, die ich nicht hinnehmen werde.
Erläuterungen im Detail:
1. Naherholung und Tourismus
Der Rhein-Sieg-Kreis, der Oberbergische Kreis sowie die Stadt Waldbröl werben mit dem Natursteig Sieg für den Tourismus, besonders für Erholungssuchende aus dem Großraum Köln, Bonn und dem Ruhrgebiet.
Der Natursteig Sieg wurde mit einem Millionen Euro teurem Projekt zum Ausbau des Fremdenverkehrs gefördert. Die Aufstockgemeinden sind zur Sicherung ihres Haushaltes auf den Tourismus angewiesen.
Es sollten Wanderer, Biker mit ihren Familien in die unberührten Höhenzüge der Nutscheid eingeladen werden. Das alles wird unter diesen ca. 260 m hohen Windanlagen mit ihren Schallbelästigungen
nicht mehr möglich sein. Eine entsprechende Erholung ist nicht mehr gegeben. Ein Einbruch des Tourismus wird die Folge sein, mit finanziellen Einbußen für die Gastronomie und damit für den Haushalt
der Gemeinden und die Bürger.
Gutachten belegen, dass die Gebiete um WEA‘s von Erholungssuchenden gemieden werden. Wer möchte in einem Waldgebiet unter diesen hohen Windkraftanlagen wandern gehen,
zumal die Zufahrten und Sockel der Anlagen zubetoniert bzw. geteert sind.
Die bekannten Ausflugsziele Natursteig Sieg, Panabora, Schladerner Wasserfall mit seinem Tourismusbüro, Windecker Ländchen, Römerstraße, zählen dazu.
Diese Projekte der Wirtschaftsförderung mit dem Aufbau des Tourismus für unsere strukturschwache Gegend sind gefährdet. Millionen Euro sind in die geförderten Projekte wie dem Natursteig Sieg
und Panabora geflossen. Die Aufstockgemeinden sind darauf angewiesen. In den veröffentlichten Werbekampagnen und Werbetrailern wurde mit einer unberührten Natur und Landschaft mit einer
großen Artenvielfalt für Erholungssuchende, Wanderer und Biker geworben. Sie stimmen nicht mehr und müssten neu gestaltet werden mit dem Hinweis: Achtung Lärm und Schallbelästigung
durch Windkraftanlagen, Gefahr durch Brände in diesen Bereichen und Waldgebieten möglich, Gefahr für Leib und Leben in der Nutscheid möglich.
Die finanziellen Einbußen werden die wenigen zu erwartenden Einnahmen aus dem unsicheren Windenergiegeschäft weit übersteigen, die sich fast ausschließlich in privaten Händen befindet.
2. Für mich und meine Familie sowie für viele meiner Nachbarn und Bürger können schwere Gesundheitsgefährdungen entstehen durch:
Schall
Windkraftanlagen verursachen unerträglichen, hörbaren Lärm, Infraschall (tieffrequenter, gepulster Schall) sowie Schattenschlag. Diese Beeinträchtigungen sind nicht ausreichend berücksichtigt.
Auch für Windkraftanlagen muss die gleiche Unbedenklichkeit gelten wie für andere Technik. Schall: 45/60 Dezibel tagsüber/nachts.
Infraschall
Mögliche Gesundheitsrisiken: Schlafstörungen, Ermüdung, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Herzrasen, Herzinfarkt-ähnliche Symptome, Bluthochdruck, Ohrendruck, Tinnitus,
Schattenwurf
Angstzustände, Depressionen usw. Bei den geplanten 262 m hohen Anlagen betrüge der Schattenwurf ca.1834 m pro Anlage – die erlaubten max.30 Minuten am Tag wären selbst im Winter um ca. 9.15 erreicht.
Des Weiteren sind die meisten Haushalte vom Schattenwurf mehrerer Anlagen betroffen.
Abstände
Die Abstände dieser WEAs von Häusern/Dörfern betragen gem. Planung lediglich 500 bis 1000 m. Hiervon geht auch eine extreme optische Bedrängung aus.
Umweltverunreinigungen bedingt durch:
Chemikalien, Gifte, Farbstoffe, Carbonkohlefaserstoffe, die nach Bränden oder Erosionen an den WEA's entstehen, und viele Kilometer ins Umfeld geweht werden, die gesundheitsgefährdend sind.
3. Gefährdung des Artenschutzes und der Biodiversität
Die geplanten Windräder sind aufgrund des Artenschutzes abzulehnen.
Einhaltung des Helgoländer Papiers sowie Verstoß Deutschlands gegen den Vertrag Montreal vom 19.12.2022. Viele der Zugvögel, aus Nord- und Osteuropa kommend, umkreisen besonders in der
nebeligen Jahreszeit die Nutscheid in sehr niedriger Höhe, um sich an den Wasserscheiden der Nutscheid und Bröl zu orientieren. Durch die Geschwindigkeit von bis zu 400 km/h an den sich drehenden
Flügelspitzen der WEA's könnten viele Arten getötet werden. Darunter sind seltene Vogelarten, die mit dem europäischem Vogelschutzgesetz gesetzlich geschützt sind.
Die seltene und geschützte Wildkatze ist in der Nutscheid ebenso wie viele weitere geschützte Arten heimisch geworden.
4. Brandschutz, Gefährdung für Erholungssuchende, Wanderer, Familien
Aufgrund der Nabenhöhe von ca. 175 m ist eine direkte Löschung der Windräder unmöglich. Sie müssen also kontrolliert abbrennen. Bei Wind wird es wohl einen unkontrollierbaren Funkenflug in den
umliegenden Wald mit den entsprechenden Folgen geben, vielleicht sogar Personenschäden. Laut Berichten von brennenden Windrädern muss von einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 0,04% gerechnet werden.
Bei einer geplanten Laufzeit von 20 Jahren und 18 Windrädern beläuft sich die Brandgefahr somit auf 0,04% x 2 x 18 = 14,4%. Das ist mehr als verantwortungslos.
Im Falle eines Brandes wird die deutsche Gerichtsbarkeit wohl auch nicht vor den genehmigenden Behörden halt machen.
Laut Aussagen der Kreisfeuerwehr ist die Nutscheid nur sehr schwer für die Brandbekämpfung mit Löschwasser zugängig. Das Löschwasser muss von der weit entfernten Sieg und Bröl beschafft werden.
Ein zu erwartender Brand durch diese Windkraftanlagen könnte sehr viele Menschen, darunter viele Wanderer, in der Nutscheid und Umgebung gefährden, besonders in den trockenen Monaten
bei den ausgetrockneten Kalamitätsflächen.
5. Drehfunkfeuer Cola
Die Kommunen Eitorf, Windeck, Ruppichteroth und die Nutscheid selbst liegen im Bereich des Funkfeuers COLA, an dem sich alle nationalen und internationalen Flugzeuge orientieren.
Betroffen sind neben international agierenden Flugzeugen auch der militärische Teil des Flughafens. In dessen Radius von 7 km keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen.
Um dennoch diese Anlagen bauen zu können, wurde ein Abriss dieser Anlage von einigen Windkraftlobbyisten in Betracht gezogen.
Die Sicherheit von Millionen Menschen in der Umgebung des Flughafens würden damit gefährdet. Nicht nur der zivile Teil des Flughafens wäre betroffen, sondern auch für der militärische Teil ,
der eine Ertüchtigung erhalten sollte und keine Gefahr durch den Bau von privaten Windkraftanlagen. Das wäre unverantwortlich.
Fazit:
Wir benötigen diese Windindustrieanlagen zur Energieerzeugung in der Nutscheid nicht, da es genügend bessere, saubere und klimaneutrale Alternativen zur Energieerzeugung gibt.
Die Nutscheid als zusammenhängendes Waldgebiet muss erhalten werden. Der Wald dient der Erholung des Menschen, er darf nicht für die Windindustrieanlagen zerstört werden. Die Menschen der Umgebung und aus den nahen Großstädten haben ein Recht darauf.
Die staatlichen Wälder in der Nutscheid dürfen nicht für diese unsaubere, nicht nachhaltige, energieunsichere, artentötende Energieerzeugung zur Gewinnmaximierung missbraucht werden. Die Kalamitätsflächen sind der Wald der Zukunft. Die Natur hat sich nach dem Borkenkäferbefall wieder erholt, sie ist schöner, bunter und artenreicher geworden. Bagger und Beton müssen ferngehalten werden. Die dort lebenden Arten müssen geschützt und verteidigt werden.
Wir müssen in unseren Waldgebieten keine Energie für unsere Großstädte produzieren, dafür sind sie im weiten Flachland der Umgebung selber in der Lage.
Die Menschen im Siegtal, Bröltal und der Nutscheid werden für den Erhalt ihrer Heimat kämpfen und hoffen, dass Sie uns dabei unterstützen.
Hierfür und auch für alle hier aufgeführten Punkte wird um Prüfung und schriftliche Stellungnahme gebeten.
Ort/Datum……………………………….
(Unterschrift)
Stellungnahme-Lebensqualität-Email-Bzreg
Vorname Name Ort Datum
Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk
Dezernat 32
50606 Köln
Email:
Öff. Teilplan EE
Stellungnahme/Einspruch zum Teilplan Erneuerbare Energien Reg.-Bez. Köln für die Windkraftenergieanlagen im Bereich Windeck und Ruppichteroth:
WDB_02, RUP_WDB_WIN_01, RUP_WIN_01
Um später mein Klagerecht ausüben zu können, lege ich hiermit meinen Einspruch gegen den Entwurf des oben genannten Teilplans ein.
Begründung:
Ich als Bürger der Gemeinde Windeck werde aus den folgenden Gründen durch die geplanten Windkraftanlagen in den oben genannten Gebieten stark betroffen und meine Lebensqualität herabgesetzt.
Ich lebe mit meiner Familie seit Generationen in eigenen Immobilien im schönen Windecker Ländchen, mit seinem letzten Kleinod der Nutscheid, mit seinen zusammenhängenden Waldgebieten, innerhalb der großen Naturschutzgebiete, Biotope und Quellgebieten vieler Bäche, die auch für die Wasserversorgung meines Ortes genutzt werden.
Es könnte gravierende Einschnitte in die Gesundheit für mich, meine Familie und viele meiner Freunde, Nachbarn und Bürger bedeuten, die auch nach Windeck gezogen sind, um Ruhe und Erholung im ländlichen Bereich zu finden.
Die Lebensplanung und unser Ziel in freier, unberührter, sauberer Natur mit vielen Arten leben zu können ist durch dirse Industrieanlagen nicht mehr ohne große gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schall, Schatten, Umweltverunreinigungen gewährleistet. Meine Freizeitaktivitäten werden durch diese sehr stark eingeschränkt. Wanderungen und Bikertouren in ruhiger Umgebung sind hierdurch nicht mehr möglich.
Es entstehen finanzielle Einbußen und Nachteile durch in der Folge zurückgehenden und damit fehlenden Tourismus. Dies wird sich auch auf den sozialen Bereich auswirken.
Entsprechende Gutachten aus anderen Landesteilen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen liegen vor.
Alles zusammen bedeutet einen hohen Verlust an Lebensqualität mit finanziellen Einbußen, die ich nicht hinnehmen werde.
Erläuterungen im Detail:
1. Naherholung und Tourismus
Der Rhein-Sieg-Kreis, der Oberbergische Kreis sowie die Stadt Waldbröl werben mit dem Natursteig Sieg für den Tourismus, besonders für Erholungssuchende aus dem Großraum Köln, Bonn und dem Ruhrgebiet.
Der Natursteig Sieg wurde mit einem Millionen Euro teurem Projekt zum Ausbau des Fremdenverkehrs gefördert. Die Aufstockgemeinden sind zur Sicherung ihres Haushaltes auf den Tourismus angewiesen.
Es sollten Wanderer, Biker mit ihren Familien in die unberührten Höhenzüge der Nutscheid eingeladen werden. Das alles wird unter diesen ca. 260 m hohen Windanlagen mit ihren Schallbelästigungen
nicht mehr möglich sein. Eine entsprechende Erholung ist nicht mehr gegeben. Ein Einbruch des Tourismus wird die Folge sein, mit finanziellen Einbußen für die Gastronomie und damit für den Haushalt
der Gemeinden und die Bürger.
Gutachten belegen, dass die Gebiete um WEA‘s von Erholungssuchenden gemieden werden. Wer möchte in einem Waldgebiet unter diesen hohen Windkraftanlagen wandern gehen,
zumal die Zufahrten und Sockel der Anlagen zubetoniert bzw. geteert sind.
Die bekannten Ausflugsziele Natursteig Sieg, Panabora, Schladerner Wasserfall mit seinem Tourismusbüro, Windecker Ländchen, Römerstraße, zählen dazu.
Diese Projekte der Wirtschaftsförderung mit dem Aufbau des Tourismus für unsere strukturschwache Gegend sind gefährdet. Millionen Euro sind in die geförderten Projekte wie dem Natursteig Sieg
und Panabora geflossen. Die Aufstockgemeinden sind darauf angewiesen. In den veröffentlichten Werbekampagnen und Werbetrailern wurde mit einer unberührten Natur und Landschaft mit einer
großen Artenvielfalt für Erholungssuchende, Wanderer und Biker geworben. Sie stimmen nicht mehr und müssten neu gestaltet werden mit dem Hinweis: Achtung Lärm und Schallbelästigung
durch Windkraftanlagen, Gefahr durch Brände in diesen Bereichen und Waldgebieten möglich, Gefahr für Leib und Leben in der Nutscheid möglich.
Die finanziellen Einbußen werden die wenigen zu erwartenden Einnahmen aus dem unsicheren Windenergiegeschäft weit übersteigen, die sich fast ausschließlich in privaten Händen befindet.
2. Für mich und meine Familie sowie für viele meiner Nachbarn und Bürger können schwere Gesundheitsgefährdungen entstehen durch:
Schall
Windkraftanlagen verursachen unerträglichen, hörbaren Lärm, Infraschall (tieffrequenter, gepulster Schall) sowie Schattenschlag. Diese Beeinträchtigungen sind nicht ausreichend berücksichtigt.
Auch für Windkraftanlagen muss die gleiche Unbedenklichkeit gelten wie für andere Technik. Schall: 45/60 Dezibel tagsüber/nachts.
Infraschall
Mögliche Gesundheitsrisiken: Schlafstörungen, Ermüdung, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Herzrasen, Herzinfarkt-ähnliche Symptome, Bluthochdruck, Ohrendruck, Tinnitus,
Schattenwurf
Angstzustände, Depressionen usw. Bei den geplanten 262 m hohen Anlagen betrüge der Schattenwurf ca.1834 m pro Anlage – die erlaubten max.30 Minuten am Tag wären selbst im Winter um ca. 9.15 erreicht.
Des Weiteren sind die meisten Haushalte vom Schattenwurf mehrerer Anlagen betroffen.
Abstände
Die Abstände dieser WEAs von Häusern/Dörfern betragen gem. Planung lediglich 500 bis 1000 m. Hiervon geht auch eine extreme optische Bedrängung aus.
Umweltverunreinigungen bedingt durch:
Chemikalien, Gifte, Farbstoffe, Carbonkohlefaserstoffe, die nach Bränden oder Erosionen an den WEA's entstehen, und viele Kilometer ins Umfeld geweht werden, die gesundheitsgefährdend sind.
3. Gefährdung des Artenschutzes und der Biodiversität
Die geplanten Windräder sind aufgrund des Artenschutzes abzulehnen.
Einhaltung des Helgoländer Papiers sowie Verstoß Deutschlands gegen den Vertrag Montreal vom 19.12.2022. Viele der Zugvögel, aus Nord- und Osteuropa kommend, umkreisen besonders in der
nebeligen Jahreszeit die Nutscheid in sehr niedriger Höhe, um sich an den Wasserscheiden der Nutscheid und Bröl zu orientieren. Durch die Geschwindigkeit von bis zu 400 km/h an den sich drehenden
Flügelspitzen der WEA's könnten viele Arten getötet werden. Darunter sind seltene Vogelarten, die mit dem europäischem Vogelschutzgesetz gesetzlich geschützt sind.
Die seltene und geschützte Wildkatze ist in der Nutscheid ebenso wie viele weitere geschützte Arten heimisch geworden.
4. Brandschutz, Gefährdung für Erholungssuchende, Wanderer, Familien
Aufgrund der Nabenhöhe von ca. 175 m ist eine direkte Löschung der Windräder unmöglich. Sie müssen also kontrolliert abbrennen. Bei Wind wird es wohl einen unkontrollierbaren Funkenflug in den
umliegenden Wald mit den entsprechenden Folgen geben, vielleicht sogar Personenschäden. Laut Berichten von brennenden Windrädern muss von einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 0,04% gerechnet werden.
Bei einer geplanten Laufzeit von 20 Jahren und 18 Windrädern beläuft sich die Brandgefahr somit auf 0,04% x 2 x 18 = 14,4%. Das ist mehr als verantwortungslos.
Im Falle eines Brandes wird die deutsche Gerichtsbarkeit wohl auch nicht vor den genehmigenden Behörden halt machen.
Laut Aussagen der Kreisfeuerwehr ist die Nutscheid nur sehr schwer für die Brandbekämpfung mit Löschwasser zugängig. Das Löschwasser muss von der weit entfernten Sieg und Bröl beschafft werden.
Ein zu erwartender Brand durch diese Windkraftanlagen könnte sehr viele Menschen, darunter viele Wanderer, in der Nutscheid und Umgebung gefährden, besonders in den trockenen Monaten
bei den ausgetrockneten Kalamitätsflächen.
5. Drehfunkfeuer Cola
Die Kommunen Eitorf, Windeck, Ruppichteroth und die Nutscheid selbst liegen im Bereich des Funkfeuers COLA, an dem sich alle nationalen und internationalen Flugzeuge orientieren.
Betroffen sind neben international agierenden Flugzeugen auch der militärische Teil des Flughafens. In dessen Radius von 7 km keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen.
Um dennoch diese Anlagen bauen zu können, wurde ein Abriss dieser Anlage von einigen Windkraftlobbyisten in Betracht gezogen.
Die Sicherheit von Millionen Menschen in der Umgebung des Flughafens würden damit gefährdet. Nicht nur der zivile Teil des Flughafens wäre betroffen, sondern auch für der militärische Teil ,
der eine Ertüchtigung erhalten sollte und keine Gefahr durch den Bau von privaten Windkraftanlagen. Das wäre unverantwortlich.
Fazit:
Wir benötigen diese Windindustrieanlagen zur Energieerzeugung in der Nutscheid nicht, da es genügend bessere, saubere und klimaneutrale Alternativen zur Energieerzeugung gibt.
Die Nutscheid als zusammenhängendes Waldgebiet muss erhalten werden. Der Wald dient der Erholung des Menschen, er darf nicht für die Windindustrieanlagen zerstört werden. Die Menschen der Umgebung und aus den nahen Großstädten haben ein Recht darauf.
Die staatlichen Wälder in der Nutscheid dürfen nicht für diese unsaubere, nicht nachhaltige, energieunsichere, artentötende Energieerzeugung zur Gewinnmaximierung missbraucht werden. Die Kalamitätsflächen sind der Wald der Zukunft. Die Natur hat sich nach dem Borkenkäferbefall wieder erholt, sie ist schöner, bunter und artenreicher geworden. Bagger und Beton müssen ferngehalten werden. Die dort lebenden Arten müssen geschützt und verteidigt werden.
Wir müssen in unseren Waldgebieten keine Energie für unsere Großstädte produzieren, dafür sind sie im weiten Flachland der Umgebung selber in der Lage.
Die Menschen im Siegtal, Bröltal und der Nutscheid werden für den Erhalt ihrer Heimat kämpfen und hoffen, dass Sie uns dabei unterstützen.
Hierfür und auch für alle hier aufgeführten Punkte wird um Prüfung und schriftliche Stellungnahme gebeten.
Ort/Datum……………………………….
(Unterschrift)

