
Windkrafträder sind nicht recyelbar lt. Bundesregierung, siehe Foto und gelber Bagger



Balsaholz in den Windkraftflügeln

Gunnar Schupelius – Mein Ärger, Bundesregierung bestätigt, dass man Windräder nicht recyceln kann.
Ausgediente Rotorblätter landen als Plastikmüll auf der Halde, eine Wiederverwertung ist nicht möglich. Dieses große Umweltproblem wird eisern ausgeblendet, meint Gunnar Schupelius.
Elektrischer Strom aus Windkraft, das ist die große Verheißung, damit soll die Energiewende gelingen. Doch es geht nur langsam voran. Viel zu wenige Windräder sind in Betrieb oder werden gebaut, um den wachsenden Strombedarf zu decken und die herkömmlichen Kraftwerke zu ersetzen. Um die Stromproduktion nur eines Atomkraftwerkes im Jahresmittel zu ersetzen, werden mindestens 1250 Windräder gebraucht.
Die reine Zahl der Anlagen ist dabei nicht die einzige Sorge. Die Windräder werfen ein Müllproblem auf, das vollkommen ungelöst ist. Die gewaltigen Rotorblätter aus faserverstärktem Kunststoff lassen sich nicht recyceln.
Antwort der Bundesregierung darin heißt es: „Beim Recycling von Rotorblättern sind noch technische Schwierigkeiten zu überwinden.“ Außerdem wird auf eine Studie des Umweltbundesamtes vom Juli 2020 („Windenergieanlagen: Rückbau, Recycling, Repowering“) verwiesen. Dort findet sich lediglich dieser Hinweis: „Carbonfaserverstärkte Segmente sollten einer spezialisierten Verwertung mit Faserrückgewinnung zugeführt werden“. Diese „Verwertung“ gibt es bis heute nicht.
Auch die neueste Studie des Umweltbundesamtes vom 26. September 2022 zur Möglichkeit des Recyclings von Rotorblättern hat nicht mehr zu bieten: „Diese Verfahren befinden sich im Forschungsstadium“.
„eine weitere Studie über die Sicherung (…) bei Rückbau und Recycling von Windenergieanlagen werde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz finanziert, das Ergebnis wird in wenigen Wochen veröffentlicht“. Welche Erkenntnisse diese Studie bereithält, werden wir also erst noch erfahren.
Das Müllproblem wird unterdessen immer größer.
Bauteile:
Dazu kommen 30.000 konventionell hergestellte Stahlröhren (weiß lackiert), 90.000 Rotorblätter, die bisher nicht recycelingfähig sind, 30.000 Generatoren mit Edelmetallen und z.T. hoch giftigem Neodym (je nach Getriebeart von 25 bis über 200 kg je MW) und last but not least CO2-intensiven Stahlbeton-Fundamenten auf (z.T. gerodeten) Flächen. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren.
Der Ex- und Import dieser Anlagenteile findet per Schiffsdiesel statt - je nach Auftragslage von oder nach China etc., also bis zu einmal um die halbe Welt.
Und unsere Ökofaschisten halten das wirklich für eine umweltfreundliche Form der Energiegewinnung.
Anmerkung: Wenn sich auch einige Materialien recyclen lassen, so führt es es jedoch zu sehr großen Qualitätsverlusten bei diesen Materialien. Laut Aussagen von einigen Grünen Befürwortern lassen sich die Bauschuttabfälle für den Bau von neuen Fahrradwegen verwenden.
Windräder müssen nach ca. 20-25 Jahren ersetzt werden. Nachhaltigkeit sieht anders aus.
Der Hersteller Vestas rechnet damit, dass bis 2025 pro Jahr bis zu 25.000 Tonnen Rotor-Blätter als reiner Plastikschrott auf der Halde landen. Nach Berechnungen des Öko-Instituts Darmstadt werden es in den darauffolgenden Jahren bis zu 60.000 Tonnen pro Jahr sein, Tendenz steigend.
Müllvermeidung und Wiederverwertung sind überall Maßstab der Umweltgesetzgebung. Im Falle der Windkraft zählen sie nicht, das ist wirklich erstaunlich. Diese Stromerzeugung hat man für problemlos erklärt, also werden die Probleme ausgeblendet. Auch andere schädliche Nebenwirkungen werden gerne ignoriert, wie die niedrigfrequente Geräuschbelastung der Anwohner oder die tödliche Gefahr der Rotoren für Insekten und Vögel.
Die Bundesregierung und allen voran die Grünen treiben die Windenergie voran, ohne Rücksicht auf ökologische Probleme, das ist die Wahrheit, die gerne verschwiegen wird.
