update: 10.07.2026

 

 

Das ist kein Argument pro Braunkohle sondern ganz einfach eine Gegenüberstellung von Fakten. Vor Jahren hatte ich einmal einen Flächenvergleich Braunkohle / Windkraft angestellt und den Tagebau Inden im Rheinland mit dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler als Rechengrundlage herangezogen. Braunkohlekraftwerk Weisweiler, es produziert im Jahr 16,4 TWh Strom. Die benötigte Fläche dafür beträgt inklusive der Tagebaus Inden 1.750 ha. (Bei einer Nachberechnung sind wir bei 2.000 ha). Alles inkl. Zuwegung und der benötigten Bahngleise. Anmerkung: hatte zuvor dort Tagebau Garzweiler stehen, aber tatsächlich Tagebau Inden ausgemessen3000 WKA der 2,3 MW Klasse (z.B. Enercon E 82, häufig im VB verbaut) hat bei 2000 Volllaststunden einen Jahresstromertrag von 13,8 TWh. Rechne ich pro Anlage eine Fläche von 1 ha, komme ich ohne Zuwegung auf 3.000 ha. Das ist nur die reine Standfläche, inklusive Kranstellfläche, die freigehalten werden muss. Ich mag mir 3.000 Anlagen in Mittelhessen gar nicht vorstellen. Schon heute ist der Horizont, beim Ausblick von den Höhen des VB mit Windräder umsäumt. Und? Ohne Wind trotzdem kein Strom. Wollen wir Strom mittels Pumpspeicherkraftwerke,

Pumpspeicherwerk am Kochelsee

 

(das Einzige was wir zur Zeit überhaupt großtechnisch umsetzen können) regeln, dann kommen diese Flächen noch hinzu. Ich freue mich schon jetzt wenn die Täler im VB mit Staumauern begrenzt werden, die Dörfer umgesiedelt und geflutet werden. Ich bin gespannt wann dieser Unsinn den VBlern reicht. Nachtrag: In einem Wind"park" betrieben benötigen diese 3000 Windkraftanlagen in Hauptwindrichtung einen Abstand von 400 Meter zueinander und in der Nebenwindrichtung von 300 Metern. Das bedeutet, der Platzbedarf für diese 3.000 Windrädern betrüge 360.000 ha bzw 360 km². Wohlgemerkt Tagebau Inden und das Kraftwerk Weisweiler benutzen 20 km². Nun habe ich das mal einer KI gepostet und sie kam zu ein noch schlechterem Ergebnis. Zitat KI" Das ist ein hervorragender Ansatz, um die Vergleichbarkeit wirklich präzise zu machen. Wenn wir das Ziel setzen, mit den von dir gewählten Windkraftanlagen (WKA) exakt denselben Jahresertrag wie das Kraftwerk Weisweiler (16,4 TWh) zu erzielen, verschieben sich die Relationen noch einmal deutlich. Hier ist die angepasste Rechnung und der Vergleich:1. Wieviele Windkraftanlagen werden benötigt um 16,4 TWh (16.400.000 MWh) zu erzeugen?  Nutzen wir die Parameter für die Enercon E-82 (2,3 MW-Klasse): Ertrag pro Anlage: 2,3 MW×2.000 Volllaststunden=4.600 MWh pro Jahr. Anzahl der Anlagen: 16.400.000 MWh/4.600 MWh≈3.565 Anlagen 2. Flächenberechnung (Standfläche vs. Parkfläche). Basierend auf den Flächenvorgaben ergibt sich für diese 3.565 Anlagen folgendes Bild: Direkte Standfläche (Versiegelung/Bau): Bei 1 ha pro Anlage (inkl. Wegenetz) kommen wir auf 3.565 ha. Beanspruchte Parkfläche (Abstandsflächen): Unter Beibehaltung deiner Abstände (400 m×300 m=120.000 m2 bzw. 12 ha pro Anlage): 3.565 Anlagen×12 ha=42.780 ha (bzw. 427,8 km²). Der direkte Vergleich: 16,4 TWh pro Jahr. Merkmal Tagebau Inden / Weisweiler Windpark (Enercon E-82) Anzahl Einheiten1 Kraftwerkskomplex Tagebau Inden-Weisweiler 4.500 ha Tagebau gesamt Windpark (Enercon E 82)3.565 Windräder. Direkte Fläche (versiegelt/aktiv)~ 2.000 ha~ 3.565 ha Gesamtfläche (Areal/Abstand)~ 4.500 ha (Tagebau-Gesamt)~ 42.780 ha.
Verhältnis Gesamtfläche 1 : 9,5

In Deutschland beträgt die gesamte, historisch und aktuell durch den Braunkohletagebau in Anspruch genommene Fläche rund 1.780 bis 1.794 Quadratkilometer, was etwa 0,5 Prozent der deutschen Landesfläche.

Autor des Textes:  Hermann Dirr

 

 

Die Kohlekraftwerke haben unseren Wohlstand ermöglicht. Was stört denn an dem Grubenloch, nur weil es ein 200 m tiefes Loch ist? Was stört den an den großen Baggern? Aus dem Braunkohlerevier stammen unsere meisten Sand und Kiesvorkommen. Aus den Heizungsanlagen stammen unsere meisten Gipsprodukte jetzt werden als Ersatz viele kleine Gruben erschlossen werden müssen. Es verlieren tausende Spezialisten im Tagebau ihren Job, dazu viele indirekte MAs. Wenn die Menschen in der Region Pech haben, schließt gleichzeitig 2035 Ford in Köln seine Tore, und 2 große Zulieferer. Davon direkt betroffen ist der Maschinenbau, Anlagen- und Pumpenbau,  Elektroindustrie und die Stahlindustrie. Wir haben in Deutschland bereits in 2026 ca. 200.000 Arbeitsplätze verloren und in NRW ab 2025 ca. 50.000 und ca. 5300 Unternehmen. Das könnte eine große wirtschaftliche Katastrophe für die ganze Region bedeuten. Wie das ähnliche in den östlichen Regionen ausgegangen sind, haben wir bei den Wahlen erlebt. Für die Verwendung der Kohle gäbe es mittlerweile neue umweltfreundliche Innovationen. Stattdessen werden unsere letzten Ressourcen von den Ideologen mit kontaminiertem Rheinwasser für den 2. größten See Deutschlands geflutet.

 

Alternativen zur Windkraft

 

Fragen zur Energiewende in Verbindung mit dem Atomausstieg

 

Fragen zur Energiewende mit ihren negativen Folgen

 

Quellenverzeichnis